
Spielberichte:
9. Spieltag: Nds. Döhren II - Can Arkadas

Erneut hat Döhrens Reserve einen Rückstand aufgeholt, erneut steht man mit leeren Händen da. Gegen den zweiten Absteiger von Can Arkadas verlor man zuhause mit 2:4. War die Niederlage in der Vorwoche jedoch vertretbar, wäre sie heute durchaus zu verhindern gewesen.
Schon früh geriet man nach einem Eckball und anschließender Kopfballstaffette unnötig ins Hintertreffen und fand folglich nur schwer in die Partie. Fehlende Zuordnung führte somit auch zum zweiten Gegentor: Einen Angriff über die verwaiste rechte Döhrener Seite spielten die Gäste sehenswert bis in den Strafraum, das etwas zu ungestüme Angreifen der Hintermannschaft resultierte im Elfmeterpfiff des Schiedsrichters. Der Schütze verlud Tadjipour und schob sicher in die linke Ecke ein. Viel zu früh also waren alle Vorgaben von Coach Reddig über den Haufen geworfen und er brachte Vortmann für den verletzten Löffler und Laudien für Becker. Da Arkadas mittlerweile nichts mehr tun musste und Döhren bis dahin nicht konnte, plätscherte das Spiel lange Zeit vor sich hin, ehe Tim Bartel einen Fehler des Gästekeepers gedankenschnell nutzte und kurz vor der Pause den 1:2-Anschluss herstellte.
Mit ungeahntem Elan begannen die Döhrener, bei denen in der Pause Toklu für Nesseri gekommen war, dann die zweite Hälfte und übernahmen langsam die Kontrolle. Nach einigen guten Spielzügen war es dann Kapitän Sreto Jankovic vorbehalten, den Ausgleich zu erzielen: Eine schöne Kombination über Schwarzloos und Vortmann schloss er allein vorm Tor eiskalt ab – 2:2. Leider aber besann sich der Gastgeber nun nicht darauf, diesen hart erkämpften Punkt zu sichern, sondern spielte weiter nach vorn. Beinahe zwangsläufig ging dieser Plan nach hinten los. Nach einem lang getretenen Freistoß und der anschließenden Unruhe im Döhrener Strafraum kam ein Gast aus der Drehung zum Schuss und traf ins lange Eck. Wenig später dann die Entscheidung: Einen abgefangenen Freistoß der Döhrener spielen die Gäste direkt zu ihrem Spielmacher, der noch vor der Mittellinie zu einem Solo ansetzt und dieses mit etwas Glück (sein Schuss wurde unglücklich von Nonnenkamp über Tadjipour abgefälscht) mit dem Tor zum 2:4-Endstand abschließt.
So also wurde die tolle Moral, die Döhren im zweiten Durchgang zeigte, nicht belohnt und der Gast heimst alle drei Punkte ein. Nun heißt es, an die Leistung der zweiten Halbzeit anknüpfen und die erste Hälfte so schnell wie möglich vergessen.
8. Spieltag: SV Croatia - Nds. Döhren II

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7. Spieltag: Nds. Döhren II - Badenstedt SC II

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6. Spieltag: Nds. Döhren II - Stern Misburg II

Nach der ernüchternden 1-0 Auswärtspleite gegen Mühlenberg mussten heute unbedingt drei Punkte her. Geschwächt durch den verletzungsbedingt fehlenden Spielmacher Kluger, sowie Weise, Schulz, S. Jankovic und Mohmini spielten die Hausherren heute mit Hamchou und Schwarzloos in der Zentrale, auf den Außen kamen Brunke links und Bartel rechts, in der Offensive sollten Vortmann und Toklu für Gefahr sorgen. Die Verteidigung besetzten wie gewohnt Göricke, D. Jankovic, Nonnenkamp und Laudien, zwischen den Pfosten stand Keeper Tadjipour.
Wie von Trainer Reddig gefordert begannen die Hausherren die Partie druckvoll. Ein herrlicher Pass von Schwarzloos in die Spitze konnte Brunke souverän mit dem Außenrist über den Torwart in die Maschen heben. Mit seinem ersten Saisontor brachte Brunke Döhren bereits nach 5 Minuten in Führung.
Es gelang aber nicht, weiter Druck aufzubauen, stattdessen erhöhten nun die Misburger das Tempo und ließen den Ball sicher über mehrere Stationen laufen. Die erste Großchance ließ nicht lange auf sich warten, doch Tadjipour konnte den Schuss des freistehenden Stürmers noch über die Latte lenken. Bei Döhren schlichen sich viele Fehler ein und erneut kamen die Gäste frei im Strafraum zum Schuss, diesmal schob der Misburger Stürmer Niesborn den Ball platziert am herauslaufenden Keeper vorbei ins Netz, 1:1 nach 35 Minuten. Eine weitere Großchance kurz vor der Pause konnte Nonnenkamp mit einem langen Bein gerade noch so zur Ecke vereiteln. Die erste Hälfte endete, geprägt von vielen Fehlpässen und Abstimmungsfehlern, zu Recht unentschieden.
Reddig war sichtlich unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und forderte für den zweiten Spielabschnitt konzentrierteren, offensiveren Fußball.
Nach dem Seitenwechsel aber bestimmte vorerst wieder die Gästemannschaft das Spielgeschehen. Nach mehreren Fehlern gelang es erneut einem Misburger Stürmer, frei vors Tor zu kommen, diesmal war der bisher etwas unsichere Tadjipour aber zur Stelle und konnte den Rückstand gerade noch so verhindern.
Die Döhrener rappelten sich nun wieder etwas auf und kamen auch mehrmals vor das Tor der Misburger, allerdings ohne Erfolg. Der erste Wechsel der Heimmannschaft nach 50 Minuten, Bartel verließ angeschlagen das Feld, für ihn kam Becker.
Nach einem Handspiel im 16er der Gäste zeigte der äußerst souveräne Schiedsrichter auf den Punkt. Den folgenden Strafstoss verwandelte Schwarzloos eiskalt zum 2:1 Führungstreffer in der 63. Minute. Das Tor bewegte die in braun spielenden Hausherren aber wieder dazu, einen Gang herunter zu schalten, und so drängten die Gäste sofort bedingungslos in die Offensive. Eine scharf hereingezogene Flanke lenkte Laudien in der 70. Spielminute mit dem Kopf unglücklich ins eigene Tor, Tadjipour sah bei dieser Situation nicht gut aus, erneuter Ausgleich, 2:2.
Die direkte Antwort der Döhrener war eine schöne Ballstafette über mehrere Stationen, Hamchou flankte dann von der rechten Seite herrlich auf den Fuß von Vortmann, der mit seinem schwächeren linken sicher zum 3:2 in der 73. Minute verwandelte.
Eine Viertel Stunde vor Spielende wurde Hamchou aufgrund von Leistenproblemen ausgewechselt, für ihn kam Löffler ins Spiel.
Die Misburger waren jetzt die überlegene Mannschaft, spielten druckvoll nach vorne, auf Seiten der Döhrener nur noch Befreiungsschläge. Becker, der eine große Verstärkung im Spiel der Döhrener war, gelang es ein ums andere Mal, den Ball zu behaupten und zu sichern. In der 83. Minute dann der letzte Wechsel von Trainer Reddig, für Schwarzloos kam Wille ins Spiel.
Nur wenige Minuten vor Abpfiff dann noch einmal Gefahr vorm Döhrener Tor, Misburg kommt aus 16 Metern frei zum Schuß, Tadjipour aber hellwach und holt den Ball aus dem Winkel. Es bleibt beim knappen 3:2 Heimsieg, ganz wichtige 3 Punkte um oben dran zu bleiben. Ein sicherer Rückhalt in Döhrens Defensive war heute wieder Nonnenkamp, der dank seiner konstant starken Leistung und seines guten Einsatzes einen erheblichen Anteil daran hat, dass bisher so wenige Gegentreffer zu verzeichnen sind. Erfreulich ist auch, dass Brunke endlich einen Weg aus seinem Formtief gefunden hat, und wieder zu einer echten Verstärkung für die Mannschaft geworden ist.
So kanns weiter gehen!
5. Spieltag: Mühlenberger SV - Nds. Döhren II

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4. Spieltag: Nds. Döhren II – BV Werder II

Im Vorfeld dieser Partie sprach Trainer Thomas Reddig von einem „richtungsweisenden Spiel“, es galt, „den Abstand nach oben nicht zu groß werden zu lassen“ und sich gleichzeitig weiter von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Die beiden letzten Aufeinandertreffen konnte Werder klar für sich entscheiden, doch verstecken wollten sich die Döhrener heute nicht, man begann druckvoll den Erfolg in der Offensive zu suchen. Für die fehlenden S. Jankovic, Schulz, Wille, Weise, Löffler, Mohmini und den angeschlagenen Bartel lief heute Daklahoui aus der ersten Garde auf.
Gleich von Beginn an überzeugte das Team um Kapitän Tadjipour durch schnellen Spielaufbau und gute Laufwege. Bei strahlendem Sonnenschein boten die in braun spielenden Döhrener den Zuschauern attraktiven Fussball, einzig in der Defensive schlichen sich noch einige Fehler ein. Dem starken Mittelfeldmotor der Gastgeber hatten die Werderaner in den ersten zehn Minuten nur wenig entgegenzusetzen. Nach schöner Vorarbeit von Hamchou und Kluger wurde Schwarzloos vorm Tor der Gäste wunderbar in Szene gesetzt und der schob nach nur 14 Spielminuten den Ball über die Torlinie.
Die frühe Führung tat dem Spiel der Hausherren sichtlich gut, der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und so wurden immer wieder schnelle Angriffe über die Flügel gespielt. Per Freistoss hätte Toklu beinahe auf 2-0 erhöht, doch der Ball sprang von der Latte ins Toraus. Über mehrere Stationen stand erneut Schwarzloos mit dem Ball am gegnerischen 16er, der fackelte nicht lang und schoß den Ball gefühlvoll flach in die lange Ecke. Der Torwart der Gäste war hierbei chancenlos und konnte den Ball nur noch aus dem Netz holen, 2-0 nach 38 gespielten Minuten. Besser konnte es bis hierher nicht laufen für die Jungs aus der Schützenallee.
Werder musste jetzt offensiver werden, um das Ding nicht vorzeitig aus der Hand zu geben. Nach Abwehrfehler von D. Jankovic eroberten die Gäste im Döhrener Strafraum den Ball. Der Werderaner Stürmer mit der Nummer 10 stand frei vor Torwart Tadjipour und schoss in die kurze Ecke, ein großartiger Reflex des Keepers bewahrte hier aber vor dem Anschlusstreffer. Zur Halbzeit blieb es beim 2-0 für Döhren. Besonders überzeugend im ersten Spielabschnitt waren Vortmann, der viel Laufarbeit in der Offensive leistete und kaum Bälle verlor, Torwart Tadjipour sowie Schwarzloos, nicht zuletzt durch seine beiden Tore.
In der Halbzeitpause forderte der Trainer von seiner Mannschaft, druckvoll weiter zuspielen und mit dem 3-0 den Sack zu zumachen.
Wechsel gab es auf Seiten der Gastgeber vorerst keine. Döhren begann den zweiten Durchgang etwas unsicherer als in den ersten 45 Minuten. Werder nutzte einige Abspielfehler bereits im Spielaufbau der Döhrener, und setzte Reddigs Mannen enorm unter Druck. Bei den Döhrenern war jetzt keine klare Linie mehr zu erkennen, die Bälle wurden teilweise nur noch nach vorne gekloppt und man liess den Gästen zu viel Platz. So erspielte sich Werder ein ums andere Mal gute Chancen, die nur mit viel Glück und dem starken Schlussmann Tadjipour nicht zum Anschlusstreffer führten.
Inzwischen waren Brunke und Bartel für Daklahoui und den verletzten Hamchou ins Spiel gekommen. Die Döhrener schafften es einfach nicht, Ruhe ins eigene Spiel zu bringen und in der 78. Minute gelang den Gästen dann der zu diesem Zeitpunkt wohl verdiente Anschlusstreffer. Göricke fälschte den Ball beim Abwehrversuch unglücklich ab, so dass Tadjipour hier keine Chance mehr hatte zu parieren. Lange Gesichter am Spielfeldrand, man ahnte böses. Werder setzte noch einmal eine Schippe drauf, fünf Minuten vor Abpfiff klärte Göricke dann noch einmal auf der Linie, Torwart Tadjipour war schon geschlagen. Die Chance zum erlösenden 3-1 kurz vorm Ende hatte Brunke aus halblinker Position, der verzog aber um einige Zentimeter. Aber es reichte am Ende zum knappen, aber aufgrund einer sehr starken ersten Hälfte verdienten 2-1 Heimsieg.
Es spielten:
Pascal Tadjipour- Bastian Laudien, Christian Nonnenkamp, Dragan Jankovic, Toni Göricke- Naser Hamchou (Tim Bartel), Kai Kluger, Gabriel Schwarzloos, Devid Daklahoui (Sebastian Brunke)- Emanuel Vortmann, Yusuf Toklu
3. Spieltag: Vfl Hannover – Nds. Döhren II 1-1

Um einem Fehlstart zu verhindern, forderte Coach Thomas Reddig heute einen Sieg. Die Gastgeber waren mit gleich zwei Niederlagen jedoch auch alles andere als Erfolgreich in die Saison gestartet, so dass davon auszugehen war, dass es ein hart umkämpftes Spiel werden würde.
Geschwächt ohne Kapitän Sreto Jankovic, den die Bohnensuppe aus der Heimat einmal mehr von uns gelockt hatte, reisten die Döhrener mit Neuzugang Yusuf Toklu im Gepäck in den Moritzwinkel. Yusuf saß aufgrund des Trainingsrückstandes erst einmal auf der Bank, dafür gab ein weiterer Neuzugang, Danny Löffler, heute sein Debüt auf der linken Abwehrseite.
Gleich von Beginn an setzten die „Torreros“ die Döhrener enorm unter Druck und störten jeden Spielaufbau. In der 7. Spielminute kam Vfl nach katastrophalem Abstimmungsfehler zwischen Innenverteidiger Christian Nonnenkamp und Torwart Pascal Tadjipour zum ersten Mal gefährlich vors Tor. Pascal konnte erst noch per Fuß abwehren, Bastian Laudien, der noch zur Stelle eilte, konnte Schlimmeres jedoch nicht verhindern und die Gastgeber gingen mit 1-0 in Führung.
Das frühe Gegentor brachte viel Unruhe ins Team von Thomas Reddig, unzählige Abspielfehler ließen den Hausherren jede Menge Raum für schnelle Konter, jedoch konnte die Döhrener Verteidigung ein ums andere Mal das zweite Tor verhindern. Auffällig stark spielte Danny Löffler, an dem die in schwarz spielenden Gastgeber sich die Zähne ausbissen. Wirklich gefährliche Torchancen konnten auf Seiten der Spielvereinigung in den ersten 45 Minuten nicht verzeichnet werden.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes kamen für Lambros Weise im Sturm dann Yusuf Toklu, der für mehr Gefahr vorm gegnerischen Tor sorgen sollte, sowie Pouria Mohmini für Toni Göricke, der etwas unauffällig aber solide gespielt hatte.
Wesentlich druckvoller starteten die Gäste in die zweite Hälfte, große Chancen blieben jedoch aus, auch aufgrund des starken Vfl- Torhüters, der jede Flanke sicher abfing.
Das Spiel wurde auf beiden Seiten ruppiger, der Schiedsrichter hatte die Partei jedoch gut im Griff und ahndete Fouls beider Teams konsequent. Döhren kam nun häufiger in den gegnerischen Strafraum, eine gute Chance 15 Minuten vor Spielende von Naser Hamchou konnte jedoch erneut vereitelt werden. Auch die spanischen Gastgeber kamen über Konter zu weiteren Chancen, zwei Unaufmerksamkeiten von Pouria Mohmini und Christian Nonnenkamp konnte Keeper Pascal aber noch einmal ausbügeln. Fünf Minuten vor Abpfiff stand Emanuel Vortmann nach Einwurf- Flanke von Sebastian Brunke, der für Dragan Jankovic ins Spiel kam, frei vorm Tor und schob den Ball abgebrüht zum 1-1 Ausgleich am Torwart vorbei ins Netz. Beinahe wäre noch der Siegtreffer durch Kai Kluger gelungen, der aber nach einem Kopfball an der Latte scheiterte.
So teilten sich am Ende Vfl Hannover und Niedersachsen Döhren unterm Strich leistungsgerecht die Punkte. Döhren hatte nicht aufgegeben und einen Rückstand noch einmal aufholen können und kann nun erwartungsvoll auf den nächsten Gegner, BV Werder II schauen...
Es spielten:
Pascal Tadjipour(2) - Bastian Laudien(3), Christian Nonnenkamp(4), Dragan Jankovic(3) (Sebastian Brunke(3)), Danny Löffler(2) - Naser Hamchou(4), Kai Kluger(3), Gabriel Schwarzloos(4), Toni Göricke(3) (Pouria Mohmini(3))- Emanuel Vortmann(3), Lambros Weise(4) (Yusuf Toklu(3))
()in Klammern, Benotung des Trainers
2. Spieltag: Nds. Döhren II - SG Limmer 0-2
Die Erwartungen von Trainer und Mannschaft vor diesem Spiel waren groß, es galt die Form vom Vahdet- Spiel zu bestätigen, ein 3er sollte her. Mit Sipho, Spieler der 1. Mannschaft, lief Döhren heute mit gleich drei Spitzen auf, die von Beginn an viel Druck auf die schwache Limmeraner Verteidigung ausüben sollten. Und an Chancen sollte es nicht mangeln, allein in den ersten 20 Minuten zahlreiche Hochkaräter, Manu konnte gleich zweimal frei vorm Tor nicht für die Führung sorgen.
Es spielten:
Pascal Tadjipour- Bastian Laudien, Christian Nonnenkamp, Dragan Jankovic- Naser Hamchou (Lambros Weise), Gabriel Schwarzloos, Kai Kluger, Pouria Mohmini- Emmanuel Vortmann (Sreto Jankovic), Tim Bartel (Sebastian Brunke), Sipho Mndebele
Pokalspiel 2. Runde: Nds. Döhren II - Tus Kleefeld II 2-2, 5-6 n.E.
Die 1. Runde des Kreispokals konnte souverän mit Hilfe eines Freiloses bewältigt werden, nun aber hieß es, spielerisch zu überzeugen. Döhren hatte den Vorteil als Außenseiter in die Partei gegen den Kreisligisten zu gehen und somit ohne viel Druck aufzulaufen. Ziel von Trainers Thomas Reddig war es, nicht unterzugehen und vielleicht sogar für eine kleine Sensation zu sorgen.
Für die Döhrener hätte das Spiel nicht besser beginnen können, bereits nach 11 Minuten sorgte ein furioses Kopfball- Eigentor für die Führung. Mitte der ersten Hälfte konnte Torwart Pascal den Ausgleichstreffer der Gäste per Fußabwehr noch einmal verhindern.
Auffälligster Akteur nach 45 Minuten war jedoch der Schiedsrichter, der durch seine kleinliche Art und Weise jeglichen Spielfluss unterband.
Nach dem Wechsel kam Naser für Patrick auf der rechten Seite, konnte aber zunächst wenig Akzente nach vorne setzen. Die Kleefelder kamen zunehmend besser ins Spiel und erspielten sich Großchance um Großchance, einzig die mangelnde Verwertung hielt Döhren hier noch in Führung. In der 70. Spielminute gelang dann nach Unsicherheit in Döhrens Innenverteidigung der Ausgleich und nur acht Minuten später nach einem schnellen Konter der Gäste sogar die Führung für Kleefeld. Inzwischen geriet der Schiedsrichter wieder einmal in den Mittelpunkt des Geschehens, der trotz anhaltendem Platzregen und starkem Gewitter die "Wasserschlacht" nicht unterbrach. Von Seiten der Gastgeber musste nun mehr kommen, und so versuchte Gabi sich nur zwei Minuten nach dem Rückstand mit einem Distanzschuß. Von aussen betracht schien der Ball für keine große Gefahr sorgen zu dürfen, doch der Kleefelder Torhüter sah bei seinem Abwehrversuch nicht gut aus und lenkte den Ball ins Netz.
(Nach späterer ausführlicher Analyse des Trainerstabes samt Mannschaft konnte jedoch ermittelt werden, dass sein Schuß derart gewaltige Geschwindigkeiten aufnahm, so dass wohl selbst ein Oliver Kahn (He!) hier chancenlos gewesen wäre. Gabi ist seitdem nur noch unter "The Hammer" bekannt.)
Die letzten zehn druckvollen Minuten konnte Döhren dann über die Zeit retten, ein Distanzschuß von Naser an die Latte hätte beinahe noch die Wendung gebracht.
Was folgte war das Elfmeterschiessen, in dem die "Braunen" bis dato nicht glänzen konnten. Aber der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetzte.
Leider konnten die Döhrener eine zwischenzeitliche 5-4 Führung erneut nicht ausweiten, und mussten sich am Ende leider mit 5-6 geschlagen geben. Aus war der Traum vom Pokal, aber wie Uli Hoeneß so schön sagt "Jetzt können wir uns ganz auf die Liga konzentrieren".
Elfmeterschiessen:
1-0 Kleefeld
1-1 Döhren (The Hammer)
2-1 Kleefeld
2-2 Döhren (Dragan)
Pascal hält
3-2 Döhren (Pouria)
3-3 Kleefeld
Naser verschiesst
4-3 Kleefeld
Sreto verschiesst
Es spielten:
Pascal Tadjipour- Bastian Laudien, Christian Nonnenkamp, Dragan Jankovic- Sreto Jankovic, Patrick Wille (Naser Hamchou), Kai Kluger, Gabriel Schwarzloos, Pouria Mohmini- Tim Bartel, Emmanuel Vortmann
1. Spieltag: SKV Vahdet - Nds. Döhren II 0-4
Endlich war es soweit, der erste Spieltag der neuen Saison 2008/2009 war gekommen. Lange schon waren Trainer und Spieler heiß auf das erste Pflichtspiel beim SKV Vahdet.
Mit den von Beginn an spielenden Neuzugängen Bastian Laudien, Florian Schulz, Kai Kluger, Gabriel Schwarzloos, Toni Göricke, Tim Bartel sowie Emmanuel Vortmann sollte gleich ein guter Start gelingen. Jedoch begann das Spiel eher verhalten und mit einigen Abstimmungsfehlern und die Döhrener kamen anfangs nur zu wenigen Chancen. Vahdet machte viel Druck und erspielte sich in den ersten 30 Minuten die eine oder andere Großchance. Noch konnte der Kasten von Pascal Tadjipour aber sauber gehalten werden, und kurze Zeit später dann die erste riesige Möglichkeit für die Jungs aus der Schützenallee durch Gabriel Schwarzloos mit einem grandiosem Distanzschuß, den der Keeper von Vahdet jedoch sensationell parieren konnte. Die Chancen häuften sich nun und der Druck wurde noch einmal erhöht, bis Emanuel Vortmann schliesslich das erlösende 1-0 gelang.
Durch die Einwechslung von Naser Hamchou kam in der zweiten Halbzeit mehr Gefahr über die rechte Seite, was dann auch mit dem 2-0 nach einer Ecke per Kopf von Sreto Jankovic belohnt wurde, welches er mit einem Markerschütternden "JA- Schrei" übers ganze Feld ankündigte. Vahdet hatte kaum Zeit sich zu erholen, als Kai Kluger abermals Naser Hamchou auf der rechten Seite bediente und der grandios auf Tim Bartel auf der linken Seite weiterleitete, der dann den Keeper tunnelte und somit das 3-0 erzielte. Wie gewohnt wusste sich Vahdet bei dem Rückstand nur noch mit Fouls weiter zuhelfen, was das bis hierher sehr gute Spiel der Döhrener leider zerstörte. Döhren nahm die Schlacht dann gezwungener Maßen an und ganz nach diesem Motto gab Sreto Jankovic den Vahdetern dann den Herzstoß, als er aus ca. 35 Metern zum serbischen Kanonenschlag ansetzt und den Ball ins Tor zimmert.
Ein gelungener Start beschert der 2.Herren mit 3 Punkten im Gepäck den zweiten Tabellenplatz!
Es spielten:
Pascal Tadjipour- Bastian Laudien, Christian Nonnenkamp, Sreto Jankovic, Dragan Jankovic- Florian Schulz (Naser Hamchou), Gabriel Schwarzloos (Carell Ligouri), Kai Kluger,Toni Göricke (Sebastian Brunke)-Tim Bartel, Emmanuel Vortmann







